
Grausam ist’s: Hunger, Leid und Tod;
dass so viele Menschen ohne Wasser und Brot.
Sterben im Sekundentakt, tack, tack, tack;
Die Augen leer, der Körper nackt.
Stell’ Dir vor, du wärst ein hungerndes Kind,
mager, krank, die Augen blind.
Ein Bein verloren durch eine Mine,
trägest du eine metallene Schiene.
Metallen, wie die grausamen Täter,
töteten Söhne, Töchter, Mütter und Väter.
Deine kleine Schwester, gerade 6 Jahre jung,
nahmen Sie mit, Vergewaltigung.
Kannst Du hören wie Ihre Stimme schallt?
So leise, ängstlich, wimmernd und kalt!
Kalt, gleich dem Herzen dieses schrecklichen Mannes,
ein böser Wolf, Mörder des unschuldigen Lammes.
Du willst Deine Schwester tanzen sehen.
Lachend, springend, oh lieblicher Wind,
nicht krank, nicht alt, so zartes Kind.
Gewiss, Morgen musst Du an Ihrem Grabe stehen.
Lebenswertes, lebenswürdiges Leben, wo bist Du geblieben?
Hab mich doch Liebe, Freundschaft und Frieden verschrieben.
Nachts, ein Traum, meine Schwester, vergessene glückliche Tage,
lacht, schreit, tollt und trägt Menschheit zu Grabe!
Oh Menschheit, was hast du gemacht?
Krieg, Leid, Tod, bitter kalte, dunkle Nacht.
Schwarze, kalte, so düstere Nacht,
könnt Ihr es hören, das Böse, es lacht.
Dunkelheit, sich vermehrend so schnell,
Herzen der Menschen, erlischendes hell.
Einziges hoffen, dass selbst der kleinsten Kerze,
nichts anhaben kann, die schwärzeste Schwärze!
Oh Hoffnung, welch liebliches Dinge,
dass, in aller Menschen Sie erklinge,
Licht, Friede, Freude, der rechte Wege,
bald der Mensch wieder menschlich lebe.
Hört, Eure innere Stimme, sie spricht,
weckt Kraft, Mut und Zuversicht.
Seht, der Mensch, der mit dem Kriege bricht,
aus Hass wird Liebe, aus Schatten Licht.
(Dieses Gedicht wurde von einem 19-jährigem Mann als Hausaufgabe im Deutsch-Unterricht geschrieben. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Pablo und beim Denkforum.at)